Trendguide Tegernseer Tal

Vor ein paar Wochen besuchte uns Alois Pribil zu einem Interview und Fototermin für das Pocket-Magazin Trendguide Tegernseer Tal. Wir kannten Pribil schon durch seine Arbeit und sahen auch schon Fotoausstellungen von ihm, so dass es ein sehr ungezwungenes Gespräch mit gegenseitigen Anregungen wurde.

Interessant fanden wir seine Art zu fotografieren. Seine Augen sahen nicht die Plastiken, die schön auf Galeriesockeln präsentiert waren, vielmehr schlüpfte er mit seiner Kamera in die verstecktesten Winkel, befreite die Figuren im Garten von Unkraut und fand sogar unsere Glasurproben fotogen.

Gestern wurde der neue in der Lounge der Spielbank Bad Wiessee von Monika Graf präsentiert. Sie ist die Projektleiterin und Mitherausgeberin des 264-seitigen Magazins. Obwohl es schon die sechste Ausgabe ist, kannten wir das Büchlein vorher noch nicht. In jeder Auflage hat Monika Graf ein paar Seiten für einen Künstler frei gehalten.

Tegernseer Kunstausstellung

Die 63. Tegernseer Kunstausstellung ist für mich heuer etwas Besonderes. Nicht nur durch das schöne Ausstellungskonzept der neuen Leiterin Ursula-Maren Fitz, sondern weil Riccardo zusammen mit mir ausstellen konnte. Zum ersten Mal sind die Arbeiten von Mutter und Sohn gemeinsam in einer Ausstellung zu sehen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Riccardo von den Jurymitgliedern Ursula-Maren Fitz, Michael Herden, Hans Schneider, Hansi Weidinger und Jürgen Walker aufgenommen wurde. Besonders gefällt mir der Platz und die Art wie unsere Arbeiten präsentiert sind. Riccardos drei Bilder hängen direkt hinter meiner Plastik „Rettungsschirm“.

Zum ersten Mal gab es diesmal einen Katalog. Von jedem Künstler ist ein Werk abgebildet und mit Kurz-Vitas ergänzt.

Die Ausstellung im Alten Schalthaus Tegernsee, Hochfeldstr. 3 ist noch bis zum 30. Sept. 2012 geöffnet. Riccardo wird am Donnerstag den 27. und am Sonntag den 30. September von 11:00-14:30 Uhr in der Ausstellung sein und ich und Tano am Samstag den 29. September.

Zeichnen am Donnerstag – Nr. 15

Diesmal war ich im Zentrum Münchens unterwegs: Alter Hof und das Platzl. Kann man meinen Skizzen ansehen, dass ich an diesem Abend schon ziemlich müde war? Etwas „wilder“ als sonst sind sie schon geworden, finde ich, gefallen tun sie mir aber trotzdem.

Alter Hof
(ehemalige Kaiserresidenz Ludwigs des Bayern und Residenz der Wittelsbacher bis zum 15. Jahrhundert)
Tuschestifte

Blick vom Alten Hof die Burgstraße entlang
(im Hintergrund sieht man den Turm des alten Rathauses)
Tuschestifte

Am Platzl
(im Hintergrund das berühmte Hofbräuhaus)
Tuschestifte

Zeichnen am Donnerstag – Nr. 13

In München gibt es zwei bebaute Inseln in der Isar: Die Museumsinsel und die Praterinsel. Ich war diesmal auf der Praterinsel, genoss die abendliche Stimmung, den Ausblick und die tollen Wolkenformationen am Himmel.

Blick von der Praterinsel
auf das Müllersche Volksbad (links) und das Deutsche Museum (rechts)
Tuschestifte

Ein Turm der Lukaskirche – schnelle Skizze
Tuschestifte

Mein Bild in Erding (erste öffentliche Ausstellung)

Vernissage der bayernweit ausgeschriebenen Jahresausstellung 2012 des Kunstvereins Erding; mit dem Thema „Bella Figura“, am Freitag, den 3. August im Frauenkircherl  Schrannenplatz Erding. Noch bis zum 19. August kann man dort mein dreiteiliges Werk „HOTBIGIN“ anschauen.

Zeichnen am Donnerstag – Nr. 12

In London finden zurzeit die Olympischen Sommerspiele statt – vor 40 Jahren wurden sie in München ausgetragen. Der damalige Veranstaltungsort, der Olympiapark München, ist auch heute noch einen Besuch wert und bietet interessante Motive für mein Skizzenbuch.

Blick über den Park
Tuschestift + Aquarell

Blick auf das Olympiastadion
Tuschestift + Aquarell

Parkbesucher beim Entspannen
Tuschestifte, Tintenstift + wasservermalbarer Farbstift

Städelmuseum in Frankfurt – Besuch der Gegenwartskunst 1945 bis Heute

Zwei Jahre lang hatte die Künstlerin Laura J. Padgett die Städel-Baustelle in Frankfurt fotografiert und darüber einen Bildband herausgegeben. Deshalb konnte sie viel über den unterirdischen Erweiterungsbau erklären und mit ihren eigenen Fotos belegen.

Die Führung begann draußen auf der mit Gras bewachsenen Kuppel. Der Rasen war durch 195 futuristisch wirkende Glas-Bullaugen unterbrochen. Im Inneren der acht Meter großen Ausstellungshalle sahen wir, wie natürlich das Licht durch diese Oberlichter wirkte. Die ganze Deckenkonstruktion ruht auf 12 Säulen.
Die Architekten schneider+schumacher schafften einen wunderschönen Rahmen für die Präsentation der Gegenwartskunst.

Einen Film zur Sammlungspräsentation der Gegenwartskunst findet man auf dem Blog des Museums.