Zeichnen am Donnerstag – Nr. 2

Gestern war ich wieder zum Zeichnen im Jagd- und Fischereimuseum, das allerlei präparierte Wildtiere in seiner Sammlung hat. Auch wenn ich jetzt schon oft dort war, ist es immer wieder eine Herausforderung die Tiere auf Papier zu bannen. Es macht aber auch großen Spaß und noch habe ich nicht alle Tiere gezeichnet …

Wildkaninchen

Karpfenartige Fisch (Silberfisch / Silberkarpfen, Giebel /Silberkarausche und Hasel)

Rabenvögel (Turmdohle und Saatkrähe)

Rebhuhn (das habe ich zuhause koloriert)

Internationale Handwerksmesse München

Gestern besuchten Tano und ich die Internationale Handwerksmesse in München. Unsere Stimmung war gleich sehr gut; ein Herr schenkte uns am Eingang seine Eintrittskarte. Die längste Zeit hielten wir uns bei den Sonderschauen „Talente“, „Meisterschaft“ und „Exempla“ auf.

Das Thema der „Exempla“ war Glas. Sehr interessant fand ich den Stand  „Derix Glasstudio.  Die Firma präsentierte auf ihrem Stand einen Ausschnitt des Fensters, das Gerhard Richter für den Kölner Dom entworfen hatte.

Auch die Schau „Talente“ war sehr spannend. Die ausgewählten Arbeiten waren das Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs.

Für mich ist es oft schwer, die Abgrenzung zwischen Kunst  und Kunsthandwerk zu erkennen. Ich sehe zum Beispiel keinen großen Unterschied zwischen den Plastiken von Anna Dorothea Klug, die ich in der Handwerksmesse sah, und denen von Alessandro Gallo im vorigen Jahr in der Biennale Venedig.

 

Reiner Zimnik im Gulbranssonmuseum

Vier Tage vor ihrem Ende besuchten Tano und ich die Ausstellung im Gulbranssonmuseum, in der Reiner Zimnik sein Gesamtwerk vorstellt. Es wäre schade gewesen sie zu versäumen.

Es sind skurrile und stille Bilder. Auf den ersten Blick wirken sie heiter, doch schnell sahen wir deutlich, dass der Künstler uns auch die nicht heile Welt zeigen will.

Auf dem Bilderzyklus „unter dem Kastanienbaum im Hirschgarten“ gab es nicht nur friedliche Biergartenbesucher.  Einige Bilder zeigen Vertreibung, ethnische Säuberung oder tanzende Soldaten mit Pappnasen. Ein großes Thema waren nackte Frauen mit Tarnbemalung oder Nonnenhauben. Auf den „Winterbildern“ werden nackte Frauen von Männerhorden verfolgt. Die „Venen von Willendorf“ malte Zimnik mit üppigen Busen und dicken Bauchfalten, wohingegen die Frauenakte mit Hut sehr erotisch wirkten.

Bekannt wurde der Illustrator durch seine erfundenen Zeichenfiguren “Lektro“, ein kauziger Einzelgänger, und „Sebastian Gsangl“, ein typisch bayerischer Stammtischbruder. Die Bilderreihen wurden im Fernsehen gezeigt.

Der Künstler lebt in München und wir heuer 82 Jahre alt.

Tona wählt Rahmen aus

Bleistift und Buntstift auf Papier

 

Zeichnen am Donnerstag

Gestern traf ich mich wieder mit anderen Zeichnern im Bayerischen Nationalmuseum, das Werke aus den verschiedensten Epochen zeigt. Ich pickte mir drei heraus und skizzierte dies mit einem feinen Tuschestift. Zum Schattieren verwendete ich einen hellgrauen und einen dunkelgrauen Faserschreiber mit dicker Pinselspitze.

Da ich für dieses Museum eine Jahreskarte besitze, werden dies hier bestimmt nicht die letzten Zeichnungen daraus sein.

Büste von Clemens Fürst von Metternich
Johann Nepomuk Schaller, 1827, Marmor
Fürst von Metternich

Hl. Elisäus
Ignaz Günther, München um 1755/65, Lindenholz
Der Heilige Elisäus

Hebe, die Göttin der Jugend
Johann Baptist Straub, München um 1772, Lindenholz
Hebe