Ich habe mich gefreut, dass die Ausstellung Pixar, die wir in Mailand gesehen hatten, jetzt auch nach Deutschland kommt. Vom 6. Juli 2012 bis zum 6.Januar 2013 wird die Ausstellung in Bonn in der Bundeskunsthalle gezeigt.Wie ich schon in dem Beitrag „Pixar in Mailand“ geschrieben habe, besuchten fast nur junge Leute und viele Familien mit Kindern die Ausstellung. Für mich war es sehr interessant, die Reaktion der Besucher zu verfolgen. Sie kannten die Figuren mit Namen, freuten sich und kamen untereinander ins Gespräch. Selten erlebte ich eine so lebhafte Kunstausstellung mit so vielen interessierten jungen Leuten. Ich kam mir dabei ziemlich alt und unwissend vor. Ich habe gelernt und sehe manches jetzt mit anderen Augen.
Mein Geburtstagsgeschenk
4 Neue Bilder!
Ritter
Zeichnen am Donnerstag – Nr. 2
Gestern war ich wieder zum Zeichnen im Jagd- und Fischereimuseum, das allerlei präparierte Wildtiere in seiner Sammlung hat. Auch wenn ich jetzt schon oft dort war, ist es immer wieder eine Herausforderung die Tiere auf Papier zu bannen. Es macht aber auch großen Spaß und noch habe ich nicht alle Tiere gezeichnet …
Karpfenartige Fisch (Silberfisch / Silberkarpfen, Giebel /Silberkarausche und Hasel)

Internationale Handwerksmesse München
Gestern besuchten Tano und ich die Internationale Handwerksmesse in München. Unsere Stimmung war gleich sehr gut; ein Herr schenkte uns am Eingang seine Eintrittskarte. Die längste Zeit hielten wir uns bei den Sonderschauen „Talente“, „Meisterschaft“ und „Exempla“ auf.
Das Thema der „Exempla“ war Glas. Sehr interessant fand ich den Stand „Derix Glasstudio. Die Firma präsentierte auf ihrem Stand einen Ausschnitt des Fensters, das Gerhard Richter für den Kölner Dom entworfen hatte.
Auch die Schau „Talente“ war sehr spannend. Die ausgewählten Arbeiten waren das Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs.
Für mich ist es oft schwer, die Abgrenzung zwischen Kunst und Kunsthandwerk zu erkennen. Ich sehe zum Beispiel keinen großen Unterschied zwischen den Plastiken von Anna Dorothea Klug, die ich in der Handwerksmesse sah, und denen von Alessandro Gallo im vorigen Jahr in der Biennale Venedig.
Reiner Zimnik im Gulbranssonmuseum
Vier Tage vor ihrem Ende besuchten Tano und ich die Ausstellung im Gulbranssonmuseum, in der Reiner Zimnik sein Gesamtwerk vorstellt. Es wäre schade gewesen sie zu versäumen.
Es sind skurrile und stille Bilder. Auf den ersten Blick wirken sie heiter, doch schnell sahen wir deutlich, dass der Künstler uns auch die nicht heile Welt zeigen will.
Auf dem Bilderzyklus „unter dem Kastanienbaum im Hirschgarten“ gab es nicht nur friedliche Biergartenbesucher. Einige Bilder zeigen Vertreibung, ethnische Säuberung oder tanzende Soldaten mit Pappnasen. Ein großes Thema waren nackte Frauen mit Tarnbemalung oder Nonnenhauben. Auf den „Winterbildern“ werden nackte Frauen von Männerhorden verfolgt. Die „Venen von Willendorf“ malte Zimnik mit üppigen Busen und dicken Bauchfalten, wohingegen die Frauenakte mit Hut sehr erotisch wirkten.
Bekannt wurde der Illustrator durch seine erfundenen Zeichenfiguren “Lektro“, ein kauziger Einzelgänger, und „Sebastian Gsangl“, ein typisch bayerischer Stammtischbruder. Die Bilderreihen wurden im Fernsehen gezeigt.
Der Künstler lebt in München und wir heuer 82 Jahre alt.
Ein neues Bild
Frauenporträt
Tona wählt Rahmen aus
Bleistift und Buntstift auf Papier













