Ausstellungen im Haus der Kunst in München

Ausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868 

In der letzten Woche besuchten wir die Ausstellung der Münchner Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868 im Haus der Kunst. Sie war vom 8. September – 7. Oktober 2012 geöffnet.

Jeder Besucher, der die Ausstellung betrat, wurde unwillkürlich mit vier großen fotorealistischen Bildern an der gegenüberliegenden Wand konfrontiert. Wir sahen sie schon vom Treppenhaus aus und freuten uns. Sofort konnten wir diese Arbeiten dem Künstler Josef Mayer zuordnen. Seine Bilder kennen wir von den Ausstellungen der Isargilde. Ein Acrylbild von ihm hängt in unserem Haus. Wir schätzen seine realistischen Darstellungen, in denen er die Wirklichkeit übersteigert, besonders wenn sich reflektierende Gegenstände wie glasverkleidete Fassaden, Schaufenster oder Autos vervielfältigen. Seit 2005 ist er zweiter Vorstand der Isargilde.

Unseren Ausstellungsbesuch verdanken wir Johann Meier, er gab uns den Tipp. Seit vielen Jahren ist er Mitglied der Isargilde. Dass er zur Vorstandschaft und zur Jury der Münchner Künstlergenossenschaft gehört, wussten wir bisher nicht. Meier war mit zwei Ölbildern in der Ausstellung vertreten. Besonders faszinierte uns die Arbeit „Feuervogel-Phönix“. Das gleiche Bild, hier Öl auf Holz, bewunderten wir schon als „Fine-Art Grafik“ bei der letzten Dingolfinger Vernissage.

Drei weitere Bilder, Öl auf Leinwand, kamen uns sofort bekannt vor. Mit sehr ähnlichen Bildern beteiligte sich Zacharova Ekaterina heuer zum ersten Mal bei der Tegernseer Ausstellung. Mit impressionistischem Pinselstrich malt sie Momentaufnahmen aus dem heutigen Leben von Menschen aus unserer Zeit. Im Katalog der Künstlergenossenschaft ist Zacharova als Jurorin aufgelistet.

 

Kunstsalon 2012  Freie Münchner und Deutsche Künstlerschaft

In den gleichen Räumen in denen die Künstlergenossenschaft ausstellte sahen wir im August die Ausstellung „Kunstsalon 2012 Schwerpunkt  3-Dimensonal & Sonderausstellung Black GermanyThema“.

Wir wählten das Haus der Kunst zu einem kleinen Familientreffen. Es war ein heißer Tag, wir waren zu fünft und die einzigen Besucher. Wir hatten die Räume und die Kunstwerke für uns. Wir genossen es:  niemand störte uns, frei konnten wir über unsere Favoriten sprechen und unsere unterschiedlichen Meinungen austauschen.

Herbstausstellung der Isargilde im Bruckstadel Dingolfing 2012

Es ist eine schöne Gepflogenheit der Isargilde und ihres Vorsitzenden Werner Glaßen, neue Mitglieder und Gastaussteller besonders hervorzuheben. Riccardo ist mit drei Arbeiten Gast in der Herbstausstellung im Bruckstadel Dingolfing. Schon sehr früh verständigte Werner Glaßen die Presse und bereits eine Woche vor Ausstellungseröffnung wurde Riccardo dort vorgestellt. Die Landauer Presse, die Landauer Zeitung, der Dingolfinger Anzeiger und andere Blätter berichteten ausführlich und zeigten Bilder von seinen Zeichnungen. In den Zeitungsberichten wurde auch ich als Mutter erwähnt und so kam ich in den Genuss, dass meine Plastiken auch abgebildet wurden.

Die Eröffnungsfeier der Isargilde-Herbstausstellung in Dingolfing war für mich sehr schön. Jedes Mal wenn ich in Dingolfing oder Landau mit ausstelle denke ich an meine Kindheit in Niederbayern zurück. Dass diesmal auch Riccardo seine Werke zeigen durfte, freute mich besonders. Riccardo wird im neuen Jahr als Mitglied in die Isargilde aufgenommen, so dass die Verbindung zu der ehemaligen Heimat nicht so schnell abreißen wird. Leider konnte Riccardo, mein jüngstes Kind, die Ferien nicht so oft wie seine Geschwister bei der Oma in Pilsting erleben.

Höhepunkt der Vernissage am letzten Freitag war für mich die Eröffnungsrede der Bürgermeisterin Christina Jodlbauer, als sie Riccardo nach vorne rief. Dass sie dann auch noch mich und Tano erwähnte, machte mich verlegen.

Die netten Gespräche mit den Künstlerkollegen und den Besuchern und das Treffen mit meiner besten Freundin aus meiner Kindheit und ihrer Familie taten gut. Am Ende war es mir so warm, dass ich erst auf der Rückfahrt merkte, dass ich meinen Mantel vergessen hatte.

Trendguide Tegernseer Tal

Vor ein paar Wochen besuchte uns Alois Pribil zu einem Interview und Fototermin für das Pocket-Magazin Trendguide Tegernseer Tal. Wir kannten Pribil schon durch seine Arbeit und sahen auch schon Fotoausstellungen von ihm, so dass es ein sehr ungezwungenes Gespräch mit gegenseitigen Anregungen wurde.

Interessant fanden wir seine Art zu fotografieren. Seine Augen sahen nicht die Plastiken, die schön auf Galeriesockeln präsentiert waren, vielmehr schlüpfte er mit seiner Kamera in die verstecktesten Winkel, befreite die Figuren im Garten von Unkraut und fand sogar unsere Glasurproben fotogen.

Gestern wurde der neue in der Lounge der Spielbank Bad Wiessee von Monika Graf präsentiert. Sie ist die Projektleiterin und Mitherausgeberin des 264-seitigen Magazins. Obwohl es schon die sechste Ausgabe ist, kannten wir das Büchlein vorher noch nicht. In jeder Auflage hat Monika Graf ein paar Seiten für einen Künstler frei gehalten.

Tegernseer Kunstausstellung

Die 63. Tegernseer Kunstausstellung ist für mich heuer etwas Besonderes. Nicht nur durch das schöne Ausstellungskonzept der neuen Leiterin Ursula-Maren Fitz, sondern weil Riccardo zusammen mit mir ausstellen konnte. Zum ersten Mal sind die Arbeiten von Mutter und Sohn gemeinsam in einer Ausstellung zu sehen.

Ich habe mich sehr gefreut, dass Riccardo von den Jurymitgliedern Ursula-Maren Fitz, Michael Herden, Hans Schneider, Hansi Weidinger und Jürgen Walker aufgenommen wurde. Besonders gefällt mir der Platz und die Art wie unsere Arbeiten präsentiert sind. Riccardos drei Bilder hängen direkt hinter meiner Plastik „Rettungsschirm“.

Zum ersten Mal gab es diesmal einen Katalog. Von jedem Künstler ist ein Werk abgebildet und mit Kurz-Vitas ergänzt.

Die Ausstellung im Alten Schalthaus Tegernsee, Hochfeldstr. 3 ist noch bis zum 30. Sept. 2012 geöffnet. Riccardo wird am Donnerstag den 27. und am Sonntag den 30. September von 11:00-14:30 Uhr in der Ausstellung sein und ich und Tano am Samstag den 29. September.

Zeichnen am Donnerstag – Nr. 15

Diesmal war ich im Zentrum Münchens unterwegs: Alter Hof und das Platzl. Kann man meinen Skizzen ansehen, dass ich an diesem Abend schon ziemlich müde war? Etwas „wilder“ als sonst sind sie schon geworden, finde ich, gefallen tun sie mir aber trotzdem.

Alter Hof
(ehemalige Kaiserresidenz Ludwigs des Bayern und Residenz der Wittelsbacher bis zum 15. Jahrhundert)
Tuschestifte

Blick vom Alten Hof die Burgstraße entlang
(im Hintergrund sieht man den Turm des alten Rathauses)
Tuschestifte

Am Platzl
(im Hintergrund das berühmte Hofbräuhaus)
Tuschestifte

Zeichnen am Donnerstag – Nr. 13

In München gibt es zwei bebaute Inseln in der Isar: Die Museumsinsel und die Praterinsel. Ich war diesmal auf der Praterinsel, genoss die abendliche Stimmung, den Ausblick und die tollen Wolkenformationen am Himmel.

Blick von der Praterinsel
auf das Müllersche Volksbad (links) und das Deutsche Museum (rechts)
Tuschestifte

Ein Turm der Lukaskirche – schnelle Skizze
Tuschestifte

Mein Bild in Erding (erste öffentliche Ausstellung)

Vernissage der bayernweit ausgeschriebenen Jahresausstellung 2012 des Kunstvereins Erding; mit dem Thema „Bella Figura“, am Freitag, den 3. August im Frauenkircherl  Schrannenplatz Erding. Noch bis zum 19. August kann man dort mein dreiteiliges Werk „HOTBIGIN“ anschauen.